Kukmirn

Erste urkundliche Erwähnung von Kukmirn 1185 in einer Urkunde in einer Grenzbeschreibung über die Grenzen des Klostergutes Güssing gegen Medusbach (Dobersdorf) und Witin (Fedenberg – heute eine Riedbezeichnung).

Um die Herkunft des Ortsnamens herrscht nach wie vor Unklarheit. Die Erklärungen reichen von wildwachsenden Kürbis „Cucurbita“ über die Abstammung von einem ungarischen Adelsgeschlecht (blauer Herzog) bis zu einem Hinweis auf die Kultur der Kelten in der Gegend.

Auf alle Fälle ist „Kukmirn“ ein einzigartiger Ortsname in ganz Österreich und darüber hinaus.

Die heutigen Ortsteile sind geschichtlich etwas jünger.

Limbach wird erstmals 1346 urkundlich erwähnt, Neusiedl im Jahre 1455 in einer Schenkungsurkunde des Königs Ladislaus V. an Andreas Paumkircher (Gutsherr von Schlaining).

Eisenhüttl wurde zur Zeit der Türkenkriege mit kroatisch-stämmiger Bevölkerung besiedelt. Der erste Nachweis findet sich in einem Urbar aus dem Jahre 1576.

1971 wurden die vier Ortschaften Eisenhüttl, Kukmirn, Limbach und Neusiedl bei Güssing zur Großgemeinde Kukmirn zusammengeschlossen. 1982 erhielt die Gemeinde Kukmirn das Marktrecht verliehen.